Hart im Nehmen

Das Glas der Brilliant Unicorns sieht schön aus und fühlt sich gut an, aber ist es auch sicher? Sicher! Nicht umsonst haben erotisierende Glasskulpturen bereits eine große Schar an Anhängern, denn dieses Material bietet viele Vorteile. Neben der höchsten Hygiene und dem einmaligen Aussehen, ist es aber auch die Bruchsicherheit, die überzeugt. Wenn man massives Glas richtig herstellt (man spricht dabei vom „Tempern“), dann hält ein Brilliant Unicorn viel aus. Wie viel, fragst du dich?

Wir machten die Probe aufs Exempel und beauftragten eine Prüfanstalt mit der Zerstörung von drei Glaskörpern. Auch wenn es im Herzen weh tat, diese wundervollen Unikate in Stücke zersprungen zu sehen, so führte kein Weg daran vorbei. Nur wenn man weiß, wann das Material versagt, dann weiß man auch, was für Belastungen es tatsächlich aushält.

Vortritt für den Prototypen

Begonnen wurde mit einem kleinen Prototypen, der mit den fertigen Brilliant Unicorns wenig gemeinsam hat. Mit ihm wurde ein Umkippen und Herunterfallen simuliert. Zuerst ließ der Versuchsleiter den Glaskörper auf eine gummierte Oberfläche fallen, was einem Teppich nicht unähnlich ist. Allerdings musste man schnell einsehen, dass massives Glas von derlei Versuchen gänzlich unbeeindruckt bleibt. Also wurde diese Versuchsreihe übersprungen und gleich zum Beton übergegangen. Es brauchte viele Versuche, ehe der Glaskörper versagte. Genau genommen waren es 31. Wiederholungen aus bis zu 110 cm Höhe. Ein beeindruckendes Ergebnis, aber wie würde sich ein Brilliant Unicorn schlagen?

Der nächste Versuch wurde am selben Teststand durchgeführt, wieder wurde ein Glaskörper auf die Betonplatte fallen gelassen, nur diesmal war es ein waschechtes Brilliant Unicorn. Wie weit würde man gehen können, ehe es zerbrach? Es zerbrach gar nicht. Auch nach 20 Wiederholungen und einer Fallhöhe von 2 Metern auf Beton, blieb das Brilliant Unicorn ganz. Außer einigen leichten Absplitterungen an der Spitze, mit der es immer wieder auf die Platte fiel, waren keine Schäden festzustellen. Auch unter dem Mikroskop waren keinerlei Risse bemerkbar.

Wann ist Schluss?

Der letzte Test sollte die Biegefestigkeit der Brilliant Unicorns erheben. Dazu wurde ein weiteres Unicorn in eine Biegezugmaschine eingespannt. Dabei ruht der Glaskörper auf zwei Sockeln, während ein Stempel in der Mitte immer mehr Druck auf kleiner Fläche erzeugt, bis das Glas bricht. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen und Berechnungen. Das Brilliant Unicorns brach nicht bei hundert, auch nicht bei zwei-, drei-, oder vierhundert Kilogramm Belastung, sondern erst bei weit über einer halben Tonne. Diese Unikate sind wirklich hart im Nehmen!

Aber was geschah mit dem zweiten Brilliant Unicorn? Wurde vorhin nicht erwähnt, dass alle Brilliant Unicorns bis zur Zerstörung getestet wurden? Nun, nachdem Nummer 2 auch aus zwei Metern nicht zerbrach, wurde die Messlatte gleich extrem hoch angelegt – es wurde vom Dach geworfen. Den Sturz aus knapp neun Metern auf den Betonboden überlebt auch das härtestes Unicorn nicht. Aber wir denken, dass das auch kein reales Anwendungsszenario ist.

Das gesamte Prüfprotokoll mit allen Details, Fotos und einem Video vom Test findest du unter: brilliant-unicorns.com/stresstest.

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